Landkreistag begrüßt Verzicht auf Kürzung des Wohngelds
30. Juli 2010 - Wohnungspolitik
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Der Deutsche Landkreistag begrüßt, dass die Bundesregierung von ihren Plänen Abstand genommen hat, das Wohngeld drastisch zu kürzen. Stattdessen wurde lediglich die Streichung der Heizkostenkomponente beschlossen. Ursprünglich sollte das Wohngeld stark reduziert werden - viele einkommensschwache Haushalte hätten in diesem Fall Anspruch auf Unterkunftskosten nach dem SGB II (Hartz IV), die vor allem die Landkreise finanzieren müssten. Dies hätte aber lediglich eine Lastenverschiebung vom Bund auf die Kommunen bedeutet und wäre kein Beitrag im Rahmen der Sparanstrengungen der öffentlichen Haushalte insgesamt. Der Deutsche Landkreistag hatte sich daher vehement gegen die drastische Kürzung des Wohngeldes ausgesprochen. Heute erhalten rund 800.000 Haushalte Wohngeld. Im Durchschnitt bekommen sie 140 Euro Mietzuschuss und können seit 2009 auch die Heizkosten geltend machen.
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Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben
28. Juli 2010 - Wohnungspolitik
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Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen. “Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt”, so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden… zur kompletten dena-Meldung
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EnEV 2009 und Mieterhöhung: CO2-Einsparung contra Endenergieverbrauch nach Modernisierung
27. Juli 2010 - Recht
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Die Regelungen zur Einsparung von Energie im Immobilienbereich sind voller Dynamik. Auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 folgte im vergangenen Herbst die EnEV 2009. Am 18. Juni 2010 wurde die neu gefasste EU-Gebäuderichtlinie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie trat am 8. Juli 2010 in Kraft. Ab 2020 sollen Neubauten fast keine Energie mehr für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung benötigen. Auch die Bedeutung des Energieausweises wird zunehmen. Jedoch stellt sich in Bezug auf die EnEV 2009 die wichtige Frage, wie der Mieter an den Kosten energetischer Maßnahmen beteiligt werden kann. Mehr zum Thema in der Juli-DW
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Auswirkungen von Modernisierungen auf die Immobilienbewertung
26. Juli 2010 - Management
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Modernisierte Gebäude lassen sich in der Regel gut vermieten, sind energieeffizient und versprechen eine nachhaltige Investition in den Bestand zu sein. Wie aber wirken sich Modernisierungen auf den Wert einer Immobilie aus – steigt der Verkehrswert eines Objektes durch eine Modernisierung in gleicher Höhe wie die getätigte Investition? Nein, die Wertveränderung kann ganz unterschiedlich ausfallen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier erfahren Sie, welche Verfahren anzuwenden sind und welche Stellschrauben über das Ergebnis entscheiden. Mehr zum Thema in der Juli-DW
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Auswirkungen der Krise sowie Basel III: Veränderte Refinanzierungsbedingungen für Wohnungsunternehmen
25. Juli 2010 - Management
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Die Wohnungswirtschaft ist von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zwar nicht direkt betroffen, spürt jedoch wegen des hohen Fremdfinanzierungsanteils die Belastungen indirekt durch die hohe Betroffenheit der Banken als ihre Hauptkapitalgeber. Diese sind, je nach Geschäftsmodell, unterschiedlich stark von der Krise betroffen, verschärfen die Kreditvergabebedingungen und stehen vor hohen Abschirmungsbedarfen mit einhergehender Eigenkapitalbelastung… Mehr zum Thema in der Juli-DW
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Risiko und Kalkulationszins bei Immobilieninvestitionen - Verschuldungsgrade normieren, um Projekte zu vergleichen
24. Juli 2010 - Management
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Den Schwerpunkt des ersten Teils dieses Beitrages – in der DW 6/2010 – bildete die Zusammensetzung des Kalkulationszinses aus seinen unterschiedlichen Komponenten (Basiszins, Risikozuschläge, Leistungsgewinn). Im zweiten und letzten Teil werden nun weitere Einflussgrößen auf die Höhe des angemessenen Kalkulationszinses diskutiert: die Kapitalstruktur und die gewählte Kapitalperspektive der Investitionsrechnung (Eigenkapital- oder Gesamtkapitalperspektive). Mehr zum Thema in der Juli-DW
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HMC-Marktreport: IT-Angebot für die Wohnungswirtschaft auf dem Weg in die Konzentration
23. Juli 2010 - Management
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Zum neunten Mal ist in der jährlich erscheinende HMC-Marktreport wohnungswirtschaftliche DV-Systeme mit seiner computergestützten Entscheidungshilfe fertig gestellt worden. Wie in jedem Jahr wollen wir hier neue Entwicklungen und – bei aller Bescheidenheit – auch einen Trend aufzeigen. Mehr zum Thema in der Juli-DW
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GSW-Wohnmarktreport: Wohnungen in der Hauptstadt teurer
22. Juli 2010 - Wohnungsmarkt
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Berliner Wohnungsunternehmen stehen seit längerem vor dem Problem, dass sie im Vergleich zu Großstädten wie München oder Hamburg mit einem relativ hohen Leerstand und vergleichsweise niedrigen Mieten leben müssen. Doch das scheint sich allmählich zu ändern, wie aus zwei neuen Studien hervorgeht. Die sind sich allerdings uneinig, in welchen Segmenten die Verknappung besonders deutlich wird… Mehr zum Thema in der Juli-DW
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9. Forum Wohnungswirtschaft VdW Rheinland Westfalen - Immobilienwirtschaftliche Strategien für schwierige Wohnquartiere
21. Juli 2010 - Wohnungsmarkt
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Wohnungsunternehmen sind bereit, sich für die soziale Entwicklung problematischer Viertel einzusetzen. Doch dem stehen zwei Hauptschwierigkeiten entgegen, wie auf dem 9. Forum Wohnungswirtschaft des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen e. V. deutlich wurde: die Tendenz der öffentlichen Hand, ihrer Verantwortung immer weniger gerecht zu werden und die auf kurzfristige Renditeerwartungen basierende Geschäftspolitik einzelner Marktteilnehmer… Mehr zum Thema in der Juli-DW
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Ressortforschungsprojekt des BMVBS: Strategien für Wohnstandorte der 1960/70er Jahre am Stadtrand
20. Juli 2010 - Städtebau
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Ein Forschungsprojekt des Bundes widmete sich Stadtteilen, die in den kommenden Jahren mit Umbrüchen konfrontiert sind: Wohnquartiere der 1960er und 1970er Jahre am Stadtrand westdeutscher Städte. Sie stehen – abgesehen von Großwohnsiedlungen – bislang nicht im Fokus von Stadtforschung und -politik. Die zehn Fallstudien in Großstädten zeigten eine Dreiteilung der Entwicklungsperspektiven der Gebiete in zukunftsfähige Selbstläufer, entwicklungsfähige und problematische Wohnquartiere. Strategisch bedeutsam für die Qualifizierung der Quartiere ist das Zusammenwirken von Wohnungswirtschaft und Städtebau… Mehr zum Thema in der Juli-DW
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Komplexe Bestandsquartiere - Strategische Handlungsansätze für die Entwicklung von Quartieren
19. Juli 2010 - Städtebau
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Die Orientierung auf den Bestand als strategische Gegenposition zur Stadterweiterung bedingt einige Veränderungen in den Planungsmethoden und dem Zusammenwirken von Planungsbeteiligten und Betroffenen. Anhand von Beispielen erfolgreicher Quartiersstrategien werden Erkenntnisse aus verschiedenen Wissensbereichen zusammengeführt. Ökonomische, städtebauliche, sozialräumliche und sozio-kulturelle Disziplinen können Methoden- und Handlungsansätze beisteuern, wenn dafür eine gemeinsame Sprache gefunden wird. Dies erfordert die Bereitschaft zu einem strukturierten, fachgebietsübergreifenden Austausch. Mehr zum Thema in der Juli-DW
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Städtebauförderung und KfW-Programme zur energieeffizienten Sanierung - Einhellige Kritik der Verbände
18. Juli 2010 - Wohnungspolitik
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Die Bundesregierung plant zur Haushaltssanierung umfassende Kürzungen bei der Städtebauförderung, im CO2-Gebäudeprogramm der KfW-Bankengruppe sowie beim Wohngeld. Die Kürzungsschwerpunkte stoßen bei wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Verbänden, Handwerkskammern, Stadtplaner- oder Mietervereinigungen auf massive Kritik. Am 7. Juli 2010 wurde der Etatentwurf des Bundeshaushalt für 2011 sowie der Finanzplan bis 2014 vom Bundeskabinett verabschiedet… Mehr zum Thema in der Juli-DW
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GdW-Studie Soziale Stadt: Wohnungswirtschaft als Managerin der Quartiersentwicklung
17. Juli 2010 - Wohnungspolitik
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Bereits 1998 hat der GdW durch die Studie „Überforderte Nachbarschaften“ soziale Probleme in den Stadtvierteln ins Blickfeld gerückt. Der danach ins Leben gerufene und seit 2000 alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb zum Preis „Soziale Stadt“ zeigt mit inzwischen 90 ausgezeichneten Projekten, wie sozialen Konflikten und krisenhafter Entwicklung ganzer Wohnquartiere begegnet werden kann. Eine jetzt vorgelegte, von GdW-Präsident Lutz Freitag initiierte und von ANALYSE & KONZEPTE, Beratungsgesellschaft für Wohnen, Immobilien und Tourismus mbH (A&K) erarbeitete neue Studie fasst Ergebnisse einer empirischen Untersuchung von Projekten der „Sozialen Stadt“ zusammen. Dr. Bernd Hunger, Stadtsoziologe und Stadtentwicklungsreferent beim GdW, war maßgeblich an der Konzipierung der Studie beteiligt… Mehr zum Thema in der Juli-DW
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IKEA erobert den Häusermarkt: ein fröhliches Pipi-Langstrumpf-Haus für alle!
16. Juli 2010 - Wohnungspolitik
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Es gibt gewisse Ikonen, die Europas Länder miteinander verbinden. IKEA ist eine solche. Das gelb-blaue Logo taucht von Portugal bis hin nach Ungarn auf und strahlt ein gewisses Vertrauen aus: Hier weiß man, was man kauft. Billy-Bücherregale sehen in England genauso aus wie in Spanien. Seit mehr als einem Jahrzehnt bietet IKEA in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Bauunternehmen Skanska auch Fertighäuser an: komfortables Wohnen für jedermann. Die Frage ist, ob dieses Konzept für ganz Europa geeignet ist. Nach Skandinavien und England ist jetzt Deutschland an der Reihe. Mehr zum Thema in der Europa-Kolumne der Juli-DW
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DW-Zukunftspreis 2010 - Botschaften aus der Innovationswerkstatt Wohnungswirtschaft
15. Juli 2010 - Thema des Monats
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Für den siebten Zukunftspreis von DW und Aareon AG war die deutsche Wohnungswirtschaft aufgerufen,
sich mit auf Nachhaltigkeit konzipierten Projekten zu präsentieren. Der „DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft für vorbildlich nachhaltiges Handeln“ hat offensichtlich viele Unternehmen angesprochen, denn mit insgesamt 44 Einreichungen von 34 Unternehmen gab es so viele Einreichungen wie noch nie. Mehr zum Thema in der Juli-Ausgabe der DW
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BGH-Entscheidung: Verschuldensunabhängige Haftung des Vermieters bei “kalter” Wohnungsräumung
15. Juli 2010 - Recht
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Der Bundesgerichtshof hat am 15. Juli 2010 eine Entscheidung zur Haftung des Vermieters bei eigenmächtiger Wohnungsräumung getroffen. Der Kläger war Mieter einer in Wiesbaden gelegenen Wohnung der Beklagten. Ab Februar 2005 war er für mehrere Monate mit unbekanntem Aufenthalt ortsabwesend und wurde von Verwandten als vermisst gemeldet. Nachdem die Mieten für die Monate März und April 2005 nicht gezahlt worden waren, kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos. Im Mai 2005 öffnete sie die Wohnung und nahm sie in Besitz. Hierbei entsorgte sie einen Teil der Wohnungseinrichtung; einen anderen Teil der vorgefundenen Sachen lagerte sie bei sich ein. Gestützt auf ein Sachverständigengutachten hat der Mieter für die ihm nach seiner Behauptung im Zuge der Räumung abhanden gekommenen, beschädigten oder verschmutzten Gegenstände Schadensersatz von rund 62.000 € zuzüglich der ihm entstandenen Gutachterkosten verlangt. Das Amtsgericht hat die Klage insoweit abgewiesen. Das Landgericht hat die Berufung des Mieters zurückgewiesen… Mehr zum Thema
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